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Spatenstich an der Hermannsburg

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30.04.2019 - Endlich kann es losgehen. Der erste Spatenstich für den Neubau der Oberschule an der Hermannsburg ist gesetzt. Gemeinsam griffen Bürgermeister Carsten Sieling, Senatorin Claudia Bogedan, IB-Geschäftsführerin Susanne Kirchmann, Schulleiter Achim Kaschub sowie Schülerinnen und Schüler bei strahlendem Sonnenschein zu Helm und Schaufel.

"Alle Beteiligten haben sich sehr für diesen Neubau eingesetzt. Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht und der Lehrbetrieb bald wieder unter geregelten Bedingungen und in einem neuen Gebäude wiederaufgenommen werden kann," sagte Sieling. Senatorin Bogedan freute sich ebenfalls sehr und dankte allen 'Hermannsburgern' – von Lehrkräften bis Bufdis, von Sozialarbeitenden bis Erziehenden und natürlich den Schülerinnen und Schüler: "Diese Schule funktioniert ganz wunderbar, das liegt an der Teamleistung, inklusive Schulleiter Achim Kaschub. Leider war der Weg zu diesem Spatenstich nicht gerade, es gab viele Verzögerungen. Davon lassen wir uns nicht beirren. Im Gegenteil, wir lernen dazu und sorgen dafür, dass ganz Bremen zur Schulbaulandschaft wird." Eingebettet war der Spatenstich in ein großes Schulfest zum 55jährigen Bestehen der Oberschule.

Hintergrund: Nach einem Brand im Mehrzweckgebäude der Hermannsburg im Jahr 2013 war der betroffene Gebäudeteil unbenutzbar und 2017 abgerissen worden. Deshalb wurden Mensa und Fachräume in Containern untergebracht, für den Sport mussten Schülerinnen und Schüler andere Hallen nutzen. Die Genehmigung für den Neubau verzögerte sich unter anderem aufgrund einer notwendig gewordenen Änderung des Brandschutzkonzeptes immer wieder. Ende Dezember 2018 wurde dann die Baugenehmigung erteilt. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 vorgesehen. Der Neubau umfasst Fachräume, eine Mensa mit Küche sowie Räume für die Verwaltung und Lehrkräfte. Investiert werden rund 11,6 Millionen Euro, Bauherrin ist Immobilien Bremen.

Weitere Baumaßnahmen sind bereits in Planung. Im Rahmen des ersten Maßnahmenpakets zur Umsetzung der von der Senatorin für Kinder und Bildung vorgelegten Schulstandortplanung ist der Ausbau von der Drei- zur Vierzügigkeit geplant, inklusive Sporthalle.